Freundschaftskick F-Jugend
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Fußball - 2. März 2026
Am vergangenen Samstag ging es für unsere D1 zum Ortsnachbarn nach Nievenheim – immer eine besondere Begegnung. Nicht umsonst sind Derbys etwas ganz Besonderes.
Sebastian Jöcken und sein Trainerteam waren zuversichtlich, ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Die Ansprache vor dem Spiel war dementsprechend ruhig, aber mit klaren Ansagen.
Taktisch nahm man ein paar Änderungen vor: offensiv sollte es werden.
Eigentlich sollte ein offizieller Schiedsrichter anwesend sein, doch er erschien leider nicht. So musste – wie so oft – Peter Swoboda einspringen.
Nach einem kurzen Statement des Schiedsrichters wurde die erste Halbzeit angepfiffen.
Delrath versuchte von Beginn an, das Spiel zu bestimmen – mit Erfolg. Die Mannschaft stand gut, womit der VDS Nievenheim sichtbar Probleme hatte. Die Spielzüge funktionierten, und der SSV erhöhte den Druck von Minute zu Minute.
Die Bemühungen wurden schnell belohnt: Durch zwei Treffer von Fynn Brockmann ging Delrath mit 0:2 in Führung. Ein perfekter Start.
Trotzdem mahnte das Trainerteam, weiter konzentriert zu bleiben – Angriff ist die beste Verteidigung. Doch die Mannschaft wurde übermütig, jeder wollte nach vorne, und man wurde anfällig für Konter.
Bis dahin konnte die solide Abwehr alles entschärfen, doch Nievenheim wurde stärker. Durch unnötige Fehler stand es zur Halbzeit plötzlich 2:2.
Sebastian Jöcken war bedient. Die Halbzeitansprache fiel deutlich aus, einzelne Spieler wurden klar kritisiert, weil sie plötzlich aufgehört hatten, konsequent mitzuspielen.
Die zweite Hälfte begann mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams schenkten sich nichts, jeder wollte in Führung gehen, und das Spiel blieb offensiv geprägt.
Mit zunehmender Spieldauer wurde Nievenheim stärker, und Delrath hatte Probleme, den Ball aus der eigenen Hälfte zu befreien. Das nutzte der VDS aus und ging mit 3:2 in Führung. Die Enttäuschung war den Spielern anzusehen.
Doch anstatt aufzugeben, reagierte die Mannschaft – allerdings wurden die Angriffe von der gut organisierten Nievenheimer Abwehr zunichtegemacht.
Zusätzlich kam Pech dazu: Verletzungen zwangen zu Wechseln, die Aufstellung musste umgebaut werden, was man sofort auf dem Platz merkte. Die Mannschaft wirkte unsicher.
In den letzten Minuten ging Delrath volles Risiko: Bis auf zwei Abwehrspieler stand alles in der gegnerischen Hälfte, der Ausgleich sollte her. Doch das Glück war nicht auf unserer Seite. Ein sauber ausgespielter Konter führte zum 4:2-Endstand für Nievenheim.
Unterm Strich war es ein faires und aufregendes Spiel, das den angereisten Zuschauern viele Tore bot. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen – sie hat alles gegeben.
Jetzt heißt es: Nicht lange zurückblicken, sondern weitermachen. Das ist der Weg.